Einfach und sicher: Jugendschutz bei Sky

Der deutsche Jugendmedienschutz-Staatsvertrag tritt für den Schutz Kinder und Jugendlicher vor Angeboten in elektronischen Informations- und Kommunikationsmedien ein, die deren Entwicklung oder Erziehung beeinträchtigen oder gefährden könnten. Dazu zählt auch der Schutz vor Angeboten, die die Menschenwürde oder andere Rechtsgüter verletzen. Alle TV-Sender in Deutschland müssen ihr Programm entsprechend gestalten. 

Die Programmveranstalter sind sich ihrer Verantwortung bewusst und unternehmen die größtmöglichen Anstrengungen, den gesetzlichen Vorschriften Folge zu leisten. So vergibt die von den privaten Sendeanstalten gegründete Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e. V. (FSF) Sendezeitempfehlungen. Die Institution ist als Einrichtung der freiwilligen Selbstkontrolle lizenziert. Ihre Vorgaben verschaffen den Sendern in puncto möglicher Sendezeit eines Programms somit Rechts- und Planungssicherheit gegenüber den Aufsichtsbehörden. Filme mit der Altersfreigabe 18 dürfen in Deutschland regulär erst ab 23 Uhr ausgestrahlt werden. Inhalte mit FSK 16 sind ab 22 Uhr im deutschen Fernsehprogramm erlaubt.

Als moderner Fernsehanbieter setzt Sky auf eine Kombination aus technischem Jugendschutz in Verbindung mit der Sendezeit-Regelung, um Eltern in ihrer familiären Fernseherziehung optimal zu unterstützen.
Bei den Programmen des Abo-TV-Senders bleibt Jugendschutz nicht alleine einer späten Sendezeit überlassen. Hier findet eine sichere Vorsperre von Sendungen Anwendung, die nicht für Kinder oder Jugendliche geeignet sind. Die Vorsperre gilt als derzeit effektivste Jugendschutzmaßnahme im TV. Bei Abo-Abschluss wird ein vierstelliger, individueller PIN-Code an den Vertragspartner ausgehändigt, der die Entschlüsselung einer vorgesperrten Sendung erlaubt. So ist es Sky gestattet, Filme mit FSK 18 vorgesperrt bereits ab 20 Uhr, Filme mit FSK 16 sogar rund um die Uhr zu zeigen. Es besteht keine Gefahr, dass Kinder oder Jugendliche unerwünscht mit den Inhalten konfrontiert werden.

Die hohe Akzeptanz und gute Handhabbarkeit der Vorsperre, wie sie Sky einsetzt, wurde in der Studie „Praxistest II“ der Landesmedienanstalten bestätigt. In der Mitte 2001 abgeschlossenen Untersuchung bewerteten zwei Drittel der Bevölkerung und 86 Prozent der damaligen Abonnenten die technische Vorsperre als sinnvollere Jugendschutzmaßnahme als Sendezeitregelungen. In Abonnentenhaushalten mit Kindern teilten sogar 94 Prozent diese Ansicht.

Sky tritt angesichts solcher Ergebnisse für eine Überprüfung der strengen Gesetzesvorgaben ein. Sind die technischen Voraussetzungen für sichere Schutzmaßnahmen im TV geschaffen, muss die Sinnhaftigkeit von Sendezeiteinschränkungen neu überdacht werden. Zeitliche Vorgaben für die Ausstrahlung von FSK-18-Filmen sind in diesem Fall unnötig. Der Abo-Sender betreibt dafür Aufklärungsarbeit über die Möglichkeiten des digitalen Fernsehens – in der Öffentlichkeit und bei den Gesetzgebern.