Studie von SPORT+MARKT: Über 4,6 Mio. Zuschauer an einem Bundesliga-Wochenende bei Premiere
- Untersuchung von SPORT+MARKT am 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga:
  - Hohe Nutzungswerte für die Bundesliga-Liveberichterstattung von Premiere
  - Deutlich bessere Sponsoren-Erinnerung bei Premiere Zuschauern
- Weitere Studie von IFM zeigt: Kaum Beeinträchtigung der Sponsoringleistung durch eine Verlegung der Erstverwertung im frei empfangbaren Fernsehen

München, 13. November 2007. Über 4,6 Millionen Zuschauer verfolgen an einem Wochenende die Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga von Premiere. Diese hohen Nutzungszahlen ermittelte das Marktforschungsinstitut SPORT+MARKT bei einer repräsentativen Befragung unter Fußball-Zuschauern am 9. Spieltag der höchsten deutschen Spielklasse. Traditionell schalten die meisten Fans am Samstag ein. Hier ergab die Studie von SPORT+MARKT alleine für den Sonnabend eine Reichweite von 2,091 Millionen Premiere Zuschauern. Es folgen die Live-Spiele am Sonntag mit 1,602 Millionen und das Freitagsspiel mit 948.000 Zuschauern. Die Untersuchung zeigt weiterhin, dass rund 30 Prozent der Zuschauer am Samstag die Begegnungen außer Haus in Sportsbars oder bei Freunden verfolgen.

Auch im Hinblick auf die Werbewirksamkeit liefert die Erhebung von SPORT+MARKT für Sponsoren neue Erkenntnisse: Zuschauer der Premiere Live-Spiele erinnern sich wesentlich besser an die Trikotsponsoren als Zuschauer der ARD Sportschau. SPORT+MARKT ermittelte für den 9. Spieltag bei Premiere Sehern eine Erinnerung von durchschnittlich 2,5 Trikotsponsoren gegenüber einem Wert von lediglich 1,4 bei Sportschau-Sehern. 41 Prozent des Sportschau-Publikums konnten überhaupt keinen Trikotwerber wiedergeben.

IFM-Studie: Kaum Beeinträchtigung der Sponsoringleistung durch eine Verlegung der Erstverwertung im frei empfangbaren Fernsehen

Eine weitere Untersuchung des Sport-Research-Unternehmens IFM zeigt auf, dass eine Verschiebung der „Sportschau“ am Samstagabend auf 22.00 Uhr mittelfristig keine signifikanten Beeinträchtigungen der Sponsoringleistungen mit sich bringen muss. Damit widerlegt das Karlsruher Institut Annahmen, dass bei einer möglichen Verschiebung der Free-TV-Berichterstattung eine Reduktion der Sponsoringerlöse um bis zu 100 Millionen Euro zu befürchten wäre. Obwohl kurzfristig ein Rückgang der Mediensubstanz* um 20 Prozent zu erwarten sei, kann dies angesichts der zu erwartenden Pay-TV-Zuwächse aber bereits in der ersten Lizenzperiode (2009-2012) ausgeglichen werden.

Darüber hinaus belegen Reichweitenanalysen ein hohes Zuschauerpotenzial für den 22.00-Uhr-Sendeplatz am Samstag. Mit über 25 Millionen Zuschauern sitzen Sonnabends in der Strecke ab 22.00 Uhr deutlich mehr Zuschauer vor dem Fernseher als in der Zeitspanne zwischen 18.30 Uhr und 20.00 Uhr. Vor diesem Hintergrund muss auch das viel bemühte Argument relativiert werden, dass durch eine Verschiebung der Free-TV-Verwertung immer weniger Nachwuchskicker vor dem Fernsehschirm zu finden seien. In der Stunde nach 22.00 Uhr waren 2006 nur 23 Prozent weniger Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren vor dem Fernseher als in der Stunde nach 18.30 Uhr. Ohnehin wurde die Sportschau am Samstag im Jahr 2006 nur von durchschnittlich 204.000 Kindern in dieser Altersgruppe gesehen.

*Mediensubstanz: IFM-Event-Index, der durch Berücksichtigung von Reichweite und Sendedauer einer TV-Sendung deren mediale Substanz vergleichbar zu anderen Sendungen ausdrückt.

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