Episodenguide
Die zwölf Folgen der ersten Staffel

Episode 1: „Der gestohlene Adler“
Nach jahrelangem Kampf erringt Julius Caesar mit seinen Legionen den Sieg über Gallien. Doch sein Triumph wird getrübt durch die Nachricht vom Tod seiner Tochter. Damit sind die Blutsbande zwischen ihrem Ehemann Pompejus, einem einflussreichen Feldherrn, und Julius Caesar gelöst. Als nun auch noch Caesars Standarte, ein goldener Adler, von Aufständischen gestohlen wird, erhalten der Offizier Lucius Vorenus und der einfache Legionär Titus Pullo den Auftrag, das Feldzeichen zurückzuerobern.

In Rom erwirbt Caesars Nichte Atia von ihrem Liebhaber, dem Pferdehändler Timon, einen prachtvollen weißen Hengst, den ihr Sohn Octavius Caesar persönlich als Geschenk überbringen soll. Unterdessen kehrt Brutus von einem Besuch in Caesars Lager zurück. Er überbringt Briefe an seine Mutter Servilia, Caesars Geliebte, und an Atia. Caesar bittet seine Nichte, eine neue Frau für Pompejus zu finden. Daraufhin zwingt Atia ihre Tochter Octavia ihren Mann Glabius zu verlassen, um für den alternden Feldherrn frei zu sein.

Als Caesar nun im Senat der unrechtmäßigen Kriegsführung beschuldigt wird, legt Pompejus zwar sein Veto ein, doch als er von Brutus über Caesars vermeintliche Schwäche erfährt, fühlt er sich dem einstigen Verbündeten nicht mehr verpflichtet. Er heiratet Cornelia, die Tochter von Scipio, einem entschiedenen Gegner Caesars.

Währenddessen stoßen Vorenus und Pullo auf Straßenräuber, die Octavius überfallen und gefangen genommen hatten. Sie töten die Räuber und erkennen erst jetzt, welchen hochrangigen Gefangenen sie da befreien. Doch die beiden Männer haben noch mehr Glück: Sie finden die in einem Karren versteckte Standarte Caesars. Und sie töten den Sklaven des Pompejus, der im Auftrag seines Herrn mit den Räubern gemeinsame Sache gemacht hatte.

Im Triumph kehren Vorenus, Pullo und Octavius in das Lager Caesars zurück, der nun entschlossen ist, nach Ravenna vorzurücken, um seinen ehemaligen Verbündeten Pompejus unter Druck zu setzen.

Episode 2: „Wie Titus Pullo die Republik stürzte“
Julius Caesar schickt Marc Anton mit einigen Truppen nach Rom, wo der junge Heißsporn mittels Bestechung zum Volkstribun gewählt wird. Als Lucius Vorenus und Titus Pullo den jungen Octavius nach Hause begeleiten, schließt Atia ihren Sohn glücklich in die Arme. Ihr gefällt die Freundschaft des jungen Mannes zu den beiden einfachen Soldaten.

Während Pullo die Bordelle Roms besucht, kehrt Vorenus nach Hause zurück. Überrascht erfährt er, dass seine knapp vierzehnjährige Tochter inzwischen einen Sohn zur Welt gebracht haben soll. Beim Würfelspiel gerät Pullo in Streit mit Anhängern des Pompejus und kommt knapp mit dem Leben davon. Er findet Unterschlupf bei Vorenus, wo er gesund gepflegt wird.

Unterdessen erläutert Marc Anton Pompejus und einigen Senatoren Caesars Verhandlungsposition: Er verlange das Kommando über eine Provinz und die damit verbundene Immunität. Anderenfalls drohe ein Bürgerkrieg.

Pompejus drängt Cicero, im Senat eine Mehrheit gegen Caesar zu schaffen. Zwar wird Marc Anton als Volkstribun sein Veto einlegen, der alte Feldherr hofft aber dennoch, Caesar noch zu einer Einigung bringen zu können. Doch die Senatssitzung endet in einem Tumult, Marc Antons Veto wird nicht mehr gehört.

Auf dem Weg zum Senat müssen am nächsten Tag einige Legionäre, darunter Vorenus und Pullo, Marc Anton den Weg durch die auf dem Forum versammelten Pompejus-Anhänger bahnen. Unter ihnen erkennt Pullo einen Falschspieler und tötet den Mann. Mit knapper Not entkommen Marc Anton und seine Männer dem wütenden Pöbel und fliehen nach Ravenna. Dort entschließt sich Caesar - inzwischen zum Verräter erklärt - nach Rom vorzurücken. Mit seinen Truppen überquert er den Rubicon.

Episode 3: „Eine Eule im Dornbusch“
Die Nachricht, dass Caesars 13. Legion nur noch zwei Tagesmärsche von Rom entfernt ist, versetzt die Stadt in Schrecken. Pompejus hat Caesars Truppen nur unerfahrene Rekruten entgegenzusetzen und entschließt sich zu einem taktischen Rückzug. Gemeinsam mit Cato, Cicero und Scipio will er die Stadt verlassen und gibt Order, den Staatsschatz in Sicherheit zu bringen.

Rechtlich gilt Caesars Vorrücken als Verbrechen. Misslingt sein Vorhaben, erwartet seine Soldaten der Tod. Dennoch geht Niobe auf die Avancen von Evander, dem Vater des kleinen Lucius, nicht ein. Sie wartet auf Vorenus’ Rückkehr. Obgleich Vorenus weiß, dass sein Leben schon bald verwirkt sein könnte, bittet er seinen Freund Pullo um Rat, wie er Niobes Liebe gewinnen könnte.

Während Caesars Nichte Atia nun allen Umständen zum Trotz ein Fest für Servilia und deren Sohn Brutus gibt, umstellt ein wütender Mob ihr Haus. Die Situation scheint lebensbedrohlich, und um nicht dem Pöbel in die Hände zu fallen, treffen die Anwesenden Vorkehrungen, um sich selbst das Leben zu nehmen. Plötzlich ebbt jedoch der Lärm vor dem Haus ab: Pompejus ist aus Rom geflohen, die Menge hat sich zerstreut. Brutus entscheidet sich, Pompejus zu folgen. Seine Mutter Servilia jedoch, die seit Jahren auf die Rückkehr ihres Liebhabers Caesar gewartet hat, bleibt in der Stadt.

Atias Tochter Octavia trifft sich weiterhin mit ihrem Ex-Mann Glabius, sodass Atia ihn ermorden lässt. Als seine Leiche vor ihrem Haus deponiert wird, schöpft Octavia Verdacht, wer hinter der Tat stecken könnte - doch Atia leugnet.

Unterdessen rücken Caesars Späher unter dem Kommando von Vorenus vor. Sie begegnen einem Ochsengespann und erfahren von Pompejus’ Flucht. Der misstrauische Vorenus erkennt in den angeblichen Bauern Pompejus’ Soldaten. Nur einem von ihnen gelingt es zu fliehen. Alle anderen finden den Tod.
Treu seiner Order, lässt Vorenus den Ochsenkarren samt der von Pompejus’ Soldaten entführten Sklavin Eirene zurück und schlägt Caesars Proklamation an die Tore des Senats. Er hält seinen Dienst für beendet und kehrt als Zivilist zu seiner Frau Niobe zurück, der er verspricht, von nun an ein besserer Ehemann zu sein.

Pullo jedoch zieht es zurück zur hübschen Sklavin Eirene. Als er den Ochsenkarren genauer inspiziert, entdeckt er den versteckten Staatsschatz.

Episode 4: „Stehlen von Saturn“
Als Pompejus erfährt, dass Caesars Späher den Staatsschatz an sich genommen haben, beauftragt er seinen Sohn Quintus, das Gold ausfindig zu machen.

Während Atia ihren Onkel Caesar und alle einflussreichen Personen, die Rom nicht verlassen haben, zu einem Festmahl einlädt, richtet auch Vorenus ein Fest aus, das den Beginn seiner Tätigkeit als Geschäftsmann markieren soll. Dabei gerät Niobe in Streit mit ihrer Schwester Lyde, die Niobes Verhältnis mit ihrem Mann Evander zu verraten droht. Schließlich zerbricht Lyde ein Götterbildnis und das Fest findet ein vorzeitiges Ende.

Als Quintus mit seinen Männern von dem ahnungslosen Vorenus die Herausgabe des Staatsschatzes verlangt, taucht Pullo auf. Quintus’ Leute werden getötet oder in die Flucht geschlagen, Quintus selbst gefangen genommen und zu Caesar gebracht. Caesar schickt Quintus mit einem Waffenstillstandsangebot zurück zu dessen Vater Pompejus und lässt den von Pullo versteckten Staatsschatz ausgraben.

Caesar erleidet einen epileptischen Anfall, bei dem Octavius zugegen ist - Atias Köchin Demeter jedoch missversteht die Situation und vermutet, Caesar habe ein Verhältnis mit seinem Großneffen. Caesar verlässt das Fest mit seiner Frau Calpurnia, doch er kehrt noch nicht nach Hause zurück: Er verbringt die Nacht mit seiner Geliebten Servilia.

Am nächsten Morgen ertappt Pullo Niobe bei einem vertraulichen Gespräch mit ihrem Schwager Evander. Währenddessen verkündet der von Caesar bestochene Augur, dass Caesars Vorgehen das Wohlgefallen der Götter gefunden habe.

Episode 5: „Der Rammbock hat die Mauer berührt“
Pompejus nimmt Caesars Waffenstillstandsangebot an, lehnt aber ein Treffen ab. Unterdessen vergibt Caesar allen, die sich von Pompejus abwenden, und macht sie sich mit Bestechungszahlungen gefügig.

Trotz der Einwände seiner Frau Niobe treibt Vorenus die Heirat seiner älteren Tochter Vorena mit Crito, dem vermeintlichen Vater des kleinen Lucius, voran. Vorenus und Pullo machen die Sklavin Irene ausfindig und Vorenus kauft die Frau für seinen Freund. Sie soll Niobe zur Hand gehen, doch diese fürchtet, die junge Frau könne ihr Verhältnis mit Schwager Evander aufdecken.

Vorenus’ Einstieg ins Geschäftsleben misslingt: Mit Ausnahme des kleinen Rubio sind alle aus Gallien mitgebrachten Sklaven gestorben. Evander bietet ihm eine Tätigkeit als Schuldeneintreiber an, doch Vorenus weigert sich, einen Schuldner zu töten. Er wird wieder Soldat.

Als Marc Anton Atia von Caesars Affäre mit Servilia erzählt, die den Feldherrn davon abhält, Pompejus zu verfolgen, lässt sie obszöne Sprüche an Hauswände malen. Notgedrungen gibt Caesar nach. Servilia erkennt, wer hinter der Intrige steckt und verflucht sowohl Caesar als auch dessen Nichte Atia.

Indessen unterweist Pullo Octavius in der Kunst des Schwertkampfes. Doch der junge Adelige muss auch das Töten lernen. Gemeinsam stellen sie Evander. Als dieser sein Verhältnis mit Niobe leugnet, fordert Octavius Pullo auf, den Mann zu foltern. Als Evander schließlich gesteht, tötet Octavius ihn, doch die beiden beschließen, ihr Geheimnis zu bewahren.

Episode 6: „Egeria“
Zwei Monate später sorgen sich Niobe und Lyde immer noch um den verschwundenen Evander. Als Pullo ihre Sorge nicht mehr ertragen kann, behauptet er schließlich, Evander sei wegen seiner Spielschulden erschlagen worden. Lyde verlässt ihre Schwester im Streit und Niobe verführt Vorenus, um ihre Trauer über den toten Geliebten zu überwinden.

Damit ihr Sohn endlich seine Jungfräulichkeit verliert, beauftragt Atia Pullo, mit Octavius ein Bordell zu besuchen.

Unterdessen macht Marc Anton Servilius zum Konsul, Caesar wird Co-Konsul. Servilius setzt die von Caesar gewünschten Gesetzesänderungen durch, die beim einfachen Volk Anklang finden.

In Griechenland geht Pompejus einer Schlacht mit Caesar aus dem Weg und sammelt seine Legionen, bis er Caesar zahlenmäßig schließlich weit überlegen ist. Dieser fordert Marc Anton auf, ihn in Griechenland zu unterstützen.

Doch Marc Anton zögert. Ein Friedensverhältnis mit Pompejus würde ihm nach der erwarteten Niederlage Caesars eine einflussreiche Position sichern. Als nun jedoch Atia aufgrund der gleichen strategischen Überlegungen eine Ehe mit Marc Anton erwägt, trifft Marc Anton seine Entscheidung: Er bricht mit der 13. Legion nach Griechenland auf. Auch Vorenus und Pullo ziehen mit ihm in den Kampf.

Um ihre Position im Falle einer Niederlage Caesars zu festigen, lässt Atia ihre Tochter Octavia kostbare Geschenke überbringen. Servilia und Octavia schließen Freundschaft.

Währenddessen erleidet die 13. Legion vor der griechischen Küste Schiffbruch.

Episode 7: „Pharsalus“
Auf dem Weg nach Griechenland hat die 13. Legion Schiffbruch erlitten. Pullo und Vorenus retten sich auf eine Sandbank. Als Vorenus beobachtet, wie die aufgedunsene Leiche eines Kameraden an der Wasseroberfläche treibt, kommt ihm die rettende Idee: Sie vertäuen die Leichen zu einem Floß und paddeln aufs Meer.

Während Niobe und Lyde sich versöhnen, fürchtet Atia nach der zu erwartenden Niederlage Caesars um die Sicherheit ihrer Familie. Octavia soll Servilia in ihrem Namen um Unterstützung bitten. Servilia gewährt ihnen Hilfe und erringt Octavias Zuneigung. Zwischen den beiden Frauen keimt eine zarte Liebe auf.

Es kommt zur Schlacht zwischen Pompejus und Caesar, aus der Caesar trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit seines Heers als Sieger hervorgeht. Cicero und Brutus stellen sich Caesar, der ihnen großzügig vergibt. Cato und Scipio brechen alleine auf nach Afrika, während Pompejus sich mit seiner Familie und einigen Sklaven unter falscher Identität nach Ägypten einschiffen will, wo er auf die Hilfe des jungen Ptolemäus hofft.

An der Küste trifft Pompejus auf Vorenus und Pullo, die zu Tode erschöpft das rettende Ufer erreicht haben. Unter der Obhut von Pompejus’ Sklave Lysandros erholen sich die beiden Männer rasch. Doch als Lysandros ihnen vorschlägt, Pompejus auszurauben, tötet Vorenus den Griechen.
Anstatt Pompejus festzunehmen, lässt Vorenus den gebrochenen alten Mann mit seiner Familie zurück. Caesar vergibt Vorenus, der offenbar ein Günstling der Götter ist.

Episode 8: „Caesarion“
Auf der Jagd nach Pompejus haben Caesar und seine Truppen Ägypten erreicht. Das Land am Nil wird beherrscht von Ptolemäus XII., einem zwölfjährigen Jungen und willenlosen Werkzeug in den Händen seines Kämmerers Pothinus und seines Erziehers Theodotus.

Der entsetzte Caesar erfährt vom gewaltsamen Tod des Pompejus. Er verlangt die Auslieferung  des Mörders und die Rückzahlung der von Rom gewährten Kredite. Vor allem verlangt er eine Versöhnung zwischen Ptolemäus und dessen Schwester Kleopatra, da ein Bürgerkrieg das Ende der ägyptischen Getreidelieferungen an Rom bedeuten könnte.

Vorenus und Pullo, die ausgeschickt wurden, die Prinzessin nach Alexandria zu bringen, kommen gerade noch rechtzeitig, um einen Mordanschlag auf Kleopatra zu verhindern. Unterwegs verlangt die opiumabhängige Prinzessin Liebesdienste von Vorenus. Dieser lehnt ab und schickt an seiner Stelle Pullo, der der Ägypterin nur allzu gern zu Diensten ist.

Lucius Septimus bezahlt für den Mord an Pompejus mit seinem Leben. Auch die Drahtzieher Pothinus und Theodotus müssen sterben. Während Kleopatra Caesar verführt, hält die 13. Legion einem wütenden Mob stand, der den Palast belagert.

In Rom erwarten Cicero und Brutus den baldigen Untergang Caesars. Sie fürchten den Zorn Marc Antons, sollte dieser Caesars Nachfolger werden. Tatsächlich hat dieser Nachrichten, die die beiden Männer nur bedingt freuen: Caesar hat die Belagerung Alexandrias durchbrochen und ist nun unumschränkter Herrscher Ägyptens.
Währenddessen präsentiert Caesar seinen Truppen den Sohn, den Kleopatra ihm geboren hat: Caesarion.

Episode 9: „Utica“
Cato und Scipio sind bei Utica vernichtend geschlagen worden. Cato stürzt sich in sein Schwert, und auch Scipio nimmt sich das Leben.
In Rom will Caesar als Diktator die Republik erneuern. Octavius schlägt ihm vor, öffentliche Posten neu zu besetzen. Ihn selbst will Caesar trotz seiner Jugend als Pontifex einsetzen. Während Brutus sich ungeachtet seiner schmählichen Kapitulation mit der neuen Situation arrangiert, wird seine Mutter Servilia, die von Caesar verstoßene Geliebte, zur erbitterten Feindin des neuen Herrschers von Rom.

Octavia soll für Servilia Genaueres über Caesars schreckliches Leiden in Erfahrung bringen. Doch ihr Bruder Octavius verrät ihr nur den Mord an Evander, Niobes Schwager und heimlichem Geliebten. Servilia erklärt Octavia nun, dass Atia ihren Mann Glabius töten ließ.

Während Vorenus’ Abwesenheit hat Niobe gemeinsam mit ihrer Schwester Lyde erfolgreich eine Fleischerei geführt, in der Vorenus und Pullo nun mitarbeiten. Als Vorenus mit einem von Erastes’ Männern in Streit gerät, verlangt Erastes eine öffentliche Entschuldigung und droht, Vorenus zu töten und seine Frau und Töchter zu vergewaltigen. Doch als Erastes vor Vorenus’ Haus auftaucht, ist ihm der Weg versperrt: Caesar persönlich stattet dem ehemaligen Soldaten einen Besuch ab und bietet ihm den Posten eines Magistrats an.

Pullos Herz gehört der Sklavin Irene. Betrunken gesteht er ihr eines Abends, dass auch er das Kind von Sklaven ist.
Von Servilia unter Druck gesetzt, verführt Octavia ihren Bruder Octavius. Doch der junge Mann bewahrt sein Geheimnis. Stattdessen erfährt die empörte Atia von dem Inzest ihrer Kinder. Sie wird von Octavia beschuldigt, ihren Mann Glabius getötet zu haben, doch Atia leugnet. Bald darauf greifen Timon und seine Männer Servilia auf offener Straße an. Sie töten ihre Sklaven, schneiden ihr Haar ab und reißen ihr die Kleider vom Leib.

Episode 10: „Triumph“
Der Senat ernennt Caesar für zehn Jahre zum Imperator und überträgt ihm damit die absolute Macht. Dass auch ihr Sohn Brutus für Caesar stimmt, verbittert Servilia. Sie erholt sich nur langsam und lehnt Atias scheinheiliges Angebot, an ihrer Seite Caesars Triumphzug zu folgen, ab.
Atias Tochter Octavia hat sich in einen Tempel der Kybele zurückgezogen, doch Octavius kauft seine Schwester frei und holt sie nach Hause zurück, um das Ansehen der Familie zu wahren.

Caesar lässt sich mit einem prunkvollen Triumphzug feiern und wird von Octavius in dessen Eigenschaft als Priester als lebendiges Abbild des Gottes Jupiter gesalbt. Vercingetorix, der Anführer der Gallier, wird öffentlich hingerichtet.

Unterdessen gewährt Servilia mit Pompejus’ Sohn Quintus und dessen Freund Cassius zwei erklärten Feinden Caesars Unterschlupf in ihrem Haus. Unter dem Namen ihres Sohnes veröffentlicht sie eine Streitschrift zur Verteidigung der Republik, die bald in ganz Rom bekannt wird. Caesar glaubt Brutus, als dieser ihm versichert, nichts mit dem Pamphlet zu tun zu haben.

In der Zwischenzeit bereitet Caesars Sklave Posca Vorenus auf sein neues Amt als Magistrat vor. Für Pullo ist jedoch kein Platz in dieser neuen Zeit. Während Vorenus seine einstigen Überzeugungen über Bord geworfen hat und dank Caesar unaufhaltsam aufsteigt, findet Pullo keine neue Aufgabe. Als Zivilist ist es ihm nicht einmal gestattet, gemeinsam mit der 13. Legion am Triumphzug teilzunehmen. Er überredet Vorenus, die Sklavin Irene freizulassen, damit er sie heiraten und mit ihr ein neues Leben auf dem Land beginnen kann. Doch Irene hat insgeheim bereits einen anderen Sklaven zum Mann genommen. Im Zorn erschlägt Pullo den Sklaven und wird von Vorenus davongejagt. Er ist nun ganz auf sich gestellt, als Erastes Fulmen ihm anbietet, für ihn zu arbeiten.

Episode 11: „Die Beute“
Vorenus empfängt Bittsteller in seinem Haus, unter ihnen auch Mascius, ein ehemaliger Kamerad. Mascius fordert Land für sich und seine Freunde als Anerkennung für den unter Caesar geleisteten Militärdienst. Vorenus gelingt es, ihm in Caesars Auftrag Land außerhalb Italiens anzubieten, doch keiner von beiden ist zufrieden mit dem Handel und Vorenus erkennt, dass er für das politische Taktieren nicht geboren ist.

Unterdessen arbeitet Pullo als Auftragsmörder für Erastes. Als er einen Mann tötet, wird er dabei beobachtet und in den Kerker geworfen. Octavius hat Mitleid mit dem Soldaten, doch Caesar lehnt es ab, sich für Pullo einzusetzen. Zu leicht würde der Eindruck entstehen, Caesar habe den Mord an einem politischen Gegner in Auftrag gegeben.

Vorenus folgt Caesars Argumentation, doch Octavius engagiert über Timon einen Anwalt, der aber wenig ausrichten kann. Pullo wird zum Tod in der Arena verurteilt. Erst als die Gladiatoren die 13. Legion beleidigen, kämpft Pullo und tötet sie alle; dann sinkt er erschöpft zu Boden. Als ein letzter Gladiator die Arena betritt, hält es Vorenus nicht mehr auf seinem Platz: Er drängt in die Arena und rettet seinen Freund.

Atia warnt Caesar vor Brutus, der auf Wandzeichnungen als Mörder Caesars dargestellt wird. Als Caesar ihm nun die Statthalterschaft über Mazedonien anbietet, erkennt Brutus, dass Caesar ihm nicht mehr vertraut und ihn fernhalten will. Er lehnt das Angebot ab. Während Posca nun Erastes für den Auftragsmord zahlt, beschließt Brutus, gemeinsam mit Cassius gegen Caesar vorzugehen.

Episode 12: „Die Kalenden des Februar“
Vorenus lässt Pullo in seinem Haus gesund pflegen. Eines Nachts steht Irene mit einem Messer in der Hand am Bett des Wehrlosen, doch Niobe kommt hinzu und verhindert das Schlimmste.

Pullo und Vorenus haben einige Popularität gewonnen. Um die Gunst des Volkes nicht zu verlieren, ernennt Caesar, inzwischen Diktator auf Lebenszeit, Vorenus zum Senator. Damit erregt er den Zorn der Patrizier, vor allem von Brutus, Cicero und Cassius. Sie schmieden ein Mordkomplott, für dessen Gelingen Servilia den Beistand ihrer Ahnen erfleht.

Caesars Ehefrau Calpurnia wird von düsteren Vorahnungen gequält und auch der Diktator erkennt, dass die Zahl seiner Gegner wächst. Um Caesars persönliche Sicherheit zu erhöhen, soll der neu ernannte Senator nicht von seiner Seite weichen.

Doch Servilia weiß ein sicheres Mittel, um Vorenus fortzulocken: Ihre Sklavin Eleni enthüllt Vorenus das Geheimnis von Niobes Fehltritt. Schutzlos ist Caesar nun seinen Mördern ausgeliefert, die ihn mit zahlreichen Messerstichen niederstrecken. Brutus selbst hält sich im Hintergrund, erst auf Drängen seiner Freunde führt er den tödlichen Hieb aus. Marc Anton kommt zu spät, um noch eingreifen zu können.

Gleichzeitig hat Servilia Atia zu sich eingeladen. Sie erzählt der Ahnungslosen und ihrem Sohn Octavius von dem Mord an Caesar. Und sie kündigt an, dass sie grausame Rache an Atia nehmen werde, ganz egal, wo diese Zuflucht suchen wird.

Vorenus kehrt zu Niobe zurück, die zugibt, ein Verhältnis mit Evander unterhalten zu haben, da sie Vorenus für tot hielt. Gedankenverloren greift Vorenus nach einem Messer. Um ihren Mann nicht zum Mörder zu machen, stürzt Niobe sich in die Tiefe.